Fest der heiligen Scholastika - 10. Februar

 
Benediktinerinnen in Österreich feiern ihre Patronin

Scholastika wurde um 480 in Nursia, dem heutigen Norcia in Umbrien, als Schwester des hl. Benedikt geboren. Papst Gregor der Große erzählt von ihr in der Vita des heiligen Benedikt, im 2. Buch der Dialoge. Sie führte das Leben ein geweihten Jungfrau und ist um 542 ist bei Montecassino gestorben.


Wo gibt es Benediktinerinnen in Österreich?

Abtei Nonnberg: um 714 gegründet ist sie das älteste ununterbrochen bestehende Frauenkloster nördlich der Alpen. Sie liegt in der Stadt Salzburg, unterhalb der Festung Hohensalzburg am südöstlichen Ausläufer des Festungsberges. Neben innerklösterlichen Arbeiten gehören wissenschaftliche und kulturelle Tätigkeiten, eine Keramikwerkstätte, sowie die Aufnahme von Gästen zu ihrem Aufgabenbereich.

Kloster Bertholdstein: Das Kloster wurde 1889 in Prag gegründet und 1919 nach Bertholdstein im Süden der Steiermark verlegt; zum Arbeitsbereich der Nonnen gehören die Aufnahme von Gästen und künstlerische Tätigkeit. Die Kommunität hat sich vor kurzem der Föderation der Benediktinerinnen von der hl. Lioba angeschlossen und ist nach St. Johann bei Herberstein übersiedelt.

Benediktinerinnen vom Unbefleckten Herzen Mariens: Die Kongregation wurde 1949 offiziell errichtet, die Anfänge reichen aber schon in die 20-er Jahren. Das Mutterhaus liegt in Steinerkirchen, in Oberösterreich; die Schwestern sind in ganz Österreich im pastoralen und sozial-caritativen Bereich in Pfarren und geistlichen Häusern tätig, und darüber hinaus in der Diözese Barreiras, Brasilien engagiert.

Benediktinerinnen der Anbetung: 1903 kamen die ersten Schwestern nach Wien; die österreichische Provinz hat ihr Zentrum im Kloster in Wien-Liebhartstal. Neben der Anbetung des Altarssakramentes widmen sich die Schwestern caritativer Tätigkeit, besonders der Kinderbetreuung.

zurück Seitenanfang

Copyright © 2003 Österreichische Benediktinerkongregation; Alle Rechte vorbehalten. Fragen bitte an webmaster@ benediktiner.at