Seelsorge

„Mit größter Sorge muss sich der Abt um die Brüder kümmern…“ (Regula Benedicti 27,1)

Die Sorge um die anvertrauten Menschen gilt allen Benediktinern.

Nicht nur die Sorge um die eigenen Mitbrüder, die Gäste im Kloster, die jungen oder kranken Mönche zeigt Benedikt in seiner Regel auf, sondern auch die Sorge um die Menschen in der näheren und weiteren Umgebung des Klosters.

Die österreichischen Stifte sind daher seit dem Mittelalter auch für Pfarren verantwortlich, die dem Kloster anvertraut wurden.

Dort geben die Mönche ihr Wissen und ihre Glaubensüberzeugung weiter, wenn sie in den Grundschulen unterrichten, zu den Sakramenten vorbereiten und mit den Menschen ihr Christ-Sein leben.