Kloster St. Josef

im Herzen des Weinviertels

Im 11. Jahrhundert gegründet, wird Maria Roggendorf ab 1133 durch das Stift Göttweig betreut.

Seit dem 15. Jahrhundert pilgern viele Gläubige zum Bild Unserer Lieben Frau von Roggendorf. Dem Gnadenbild – Maria mit dem Kind, auf Leder gemalt und aus der Zeit vor 1450 stammend – kommt in der Geschichte des Ortes eine zentrale Stellung zu, und damit auch der jungen Geschichte des Priorats.

Von Kaiser Josef II. verboten fand die Wallfahrt, durch den späteren Erzbischof von Wien, Hans Hermann Kardinal Groër, erneuert, seit dem 13. Oktober 1969 als „Wallfahrt für die Kirche“ zu einer neuen Blüte. Es bildete sich eine kleine Gemeinschaft, die im alten Pfarrhof in einer „vita commnunis“ lebte.

Mit 7. September 1991 wurde vom Stift Göttweig das abhängige Priorat St. Josef errichtet. Am 11. Dezember 2005 errichtete Abtpräses Clemens Lashofer, der Abt von Göttweig, das Priorat St. Josef als selbstständiges Kloster. Es zählt derzeit neun Mitglieder.

Die zentralen Aufgaben des Klosters betreffen vor allem die Seelsorge im Bereich der Wallfahrt und der Pfarren, in der Legion Mariens, im Religionsunterricht, in Einzelbegleitung und in der Mitarbeit im Schriftenapostolat Salterrae. Ein besonderes Augenmerk gehört dabei den Monatswallfahrten, die jeweils am 13. des Monats um 15.30 Uhr und 19.30 Uhr gefeiert werden.

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